"Bad Bank"
Constantia Privatbank wird filetiert
04. Mai 2009, 11:08
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Das marode Geldinstitut soll eine "Bad Bank" bekommen - Verkauft werden Immobiliengeschäft, Kapitalanlagegesellschaft und Depotbank
Wien - Um den Verkauf der Constantia Privatbank zu beschleunigen, wird das Geldinstitut von den Eigentümern zerlegt. Die Problemkredite sowie Klagen in Zusammenhang mit der Immofinanz werden in eine "Bad Bank" ausgelagert. Dabei dürfte es sich um eine Summe von bis zu 300 Millionen Euro handeln, berichtet das "WirtschaftsBlatt" am Montag.
Die "gesunden Bereiche" werden in drei Tochtergesellschaften verlagert. Der Verkauf soll damit noch im Juni stattfinden.
Verkauf noch im Juni
Der erzielte Verkaufspreis soll dann alle Klagen und Problemkredite abdecken. Im Idealfall bleibe den fünf Eigentümern (Bank Austria, RZB, Erste Bank, Volksbank, Bawag) noch ein Gewinn übrig. Verkauft werden laut dem Zeitungsbericht das Immobiliengeschäft, das bereits in die "Aviso Delta GmbH" verlagert wurde, sowie die Kapitalanlagegesellschaft und die Depotbank. Letztgenannte werden dazu in eigene Einheiten ausgegliedert.
In den kommenden Tagen werden laut Bericht über die involvierten Investmentbanken die ersten Informationen an Interessenten verschickt. Ende Mai soll die Shortlist stehen und der Verkauf noch im Juni durch sein. Interessiert seien unter anderem Sal. Oppenheim, Credit Suisse und die Kathrein Bank, aber auch deutsche Privatbanken. (APA)
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